Konzerte im Radio

Konzerte

Samstag 15:04 Uhr HR2

Musikland Hessen

Aktuelle Berichte, Konzertmitschnitte und Hintergründe aus dem hessischen Musikleben.

Samstag 15:05 Uhr BR-Klassik

On stage

Junge Interpreten Robert Neumann, Klavier Joseph Haydn: Sonate D-Dur, Hob. XVI/33; Frédéric Chopin: Zwölf Etüden, op. 25; Modest Mussorgskij: "Bilder einer Ausstellung" Aufnahme vom 7. Mai 2019 im Herkulessaal der Münchner Residenz Anschließend: Franz Schubert: Streichquartett Es-Dur, D 87 (Goldmund Quartett)

Samstag 17:05 Uhr BR-Heimat

BR Heimat - Blasmusik-Konzert

Digitale Welten Unterwegs im Internet Mit Karlheinz Brand Das erste Computernetzwerk der Welt ging 1969 in Betrieb und bestand aus zwei Computern, die über eine Telefonleitung miteinander verbunden waren. Aus diesen bescheidenen Anfängen entwickelte sich ein Netzwerk, mit dessen Hilfe zunächst vor allem Rechner von Universitäten ihre Daten austauschten. Zu Beginn der 1990-er Jahre wurde das Internet dann kommerzialisiert und ist heute nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Das Blasmusik-Konzert taucht ein in die Tiefen des "World Wide Web". Mit dabei sind die Dinkelsbühler Knabenkapelle, die Stadtkapelle Bad Griesbach, Blechverrückt, das Symphonische Blasorchester Unterpleichfeld und andere *** Hier präsentiert sich die bayerische Blasmusikszene zwischen Open-Air-Bühne und Konzertsaal, zwischen Promenadenkonzert und großer Symphonik. Hier werden Orchester, Dirigenten, Solisten und Komponisten porträtiert, Ereignisse beleuchtet und interessante Konzertprogramme noch einmal "neu" aufgelegt.

Samstag 19:00 Uhr NDR kultur

Opernkonzert

Wichtig ist doch vor allem, dass die Freude bleibt Das Künstler-Ehepaar: Magdalena Kozena und Simon Rattle Von Marek Kalina Ursprünglich wollte die aus Brünn stammende Künstlerin Konzertpianistin werden. Doch als eine schwere Handverletzung diesen Traum vereitelte, sattelte sie auf Gesang um. Ihren ersten großen Erfolg verbuchte sie während des Studiums, als sie 1995 den Internationalen Mozart-Wettbewerb gewann. Mozart-Interpretation wurde von nun an zu ihrer Domäne. Mit der Partie der Dorabella in "Cosi fan tutte" gab die Tschechin 1996 ihr Operndebüt in Brünn. Und mit ihrer anmutig-erotischen Darstellung der Zerlina in "Don Giovanni" bei den Salzburger Festspielen 2002 schaffte sie den internationalen Durchbruch. Inzwischen gastiert die dreifache Mutter auf allen bedeutenden Bühnen als Opern-, Konzert- und Lied-Sängerin. Am Dirigentenpult oder am Klavier wird sie dabei meist von ihrem britischen Ehemann Sir Simon Rattle begleitet. Der ehemalige Chef der Berliner Philharmoniker hat gerade die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen und wird mit Beginn der Spielzeit 2023/2024 das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks künstlerisch leiten. Seinen Lebensmittelpunkt will er trotzdem weiterhin in Berlin behalten. Die Zeit der Corona-Pandemie verbringt er vor allem in der Küche. Kochen ist neben Musik die größte Leidenschaft des Künstler-Ehepaars Kozena-Rattle. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter

Samstag 19:04 Uhr HR2

Live Jazz

Luciano Biondini & Andreas Schaerer | INNtöne Jazz Festival, Diersbach, August 2020 "La Scintilla Nell"Ombra" | Luciano Biondini, acc | Andreas Schaerer, voc, mouth perc I INNtöne Jazz Festival, Diersbach, August 2020

Samstag 19:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Oper

Teatro alla Scala, Mailand Aufzeichnung vom 20.02.2021 Richard Strauss "Salome" Oper in einem Akt Libretto: Oscar Wilde, Hedwig Lachmann Salome - Elena Stikhina, Sopran Jochanaan - Wolfgang Koch, Bassbariton Herodes - Gerhard Siegel, Tenor Herodias - Linda Watson, Sopran Narraboth - Attilio Glaser, Tenor Page der Herodias - Lioba Braun, Alt La Scala Orchester Leitung: Riccardo Chailly

Samstag 19:30 Uhr Ö1

Aus der Wiener Staatsoper - Georges Bizet: "Carmen"

Mit Anita Rachvelishvili (Carmen), Piotr Beczala (Don José), Erwin Schrott (Escamillo), Vera-Lotte Boecker (Micaela), Slavka Zamecnikova (Frasquita), Szilvia Vörös (Mercedes), Peter Kellner (Zuniga), Martin Häßler (Morales), Carlos Osuna (Remendado), Michael Arivony (Dancaire) Chor und Orchester der Wiener Wiener Staatsoper; Dirigent: Andres Orozco-Estrada. (Aufgenommen am 21 . Februar 2021 in der Wiener Staatsoper in 5.1 Surround Sound)

Samstag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Weiterspielen! Musik und Gespräche im SWR-Studio "Sehnsucht nach dem Absoluten" Patricia Kopatchinskaja (Violine) Polina Leschenko (Klavier) Gesprächsgast: Michael von Brück, Religionswissenschaftler, Zen- und Yogalehrer Moderation: Kerstin Gebel Musiker*innen sind Experten in Sachen Sehnsucht. Ihre Kunst lebt von der immerwährenden Suche nach der Tiefe des Ausdrucks, nach dem Über-sich-Hinauswachsen, der Transzendenz. Dafür braucht es eine Bühne; ohne Publikum keine musikalische Sehnsuchts-Erfüllung. Das war in den letzten Monaten schwierig bis unmöglich und wird es womöglich bleiben. Deshalb laden wir einmal im Monat freie Musiker*innen ein zu einem Konzert im SWR-Studio. Gesprächsgast ist diesmal der Religionswissenschaftler Michael von Brück. Er hat viele Jahre in Indien und Japan gelebt und weiß, was es mit der Sehnsucht nach dem Absoluten auf sich hat.

Samstag 20:04 Uhr HR2

"Faust" von Charles Gounod aus der MET in New York

Es ist die 90. Saison der Samstags-Matineen, die aus der MET in New York in alle Welt übertragen werden. Und es ist eine ganz besondere Saison, denn bekanntlich musste das Opernhaus in New York wegen der Pandemie die komplette Spielzeit 2020/21 absagen. Wie schön, dass wenigstens die Samstags-Übertragungen weitergehen können, für die die MET eigens eine Spielzeit mit besonderen Aufnahmen aus ihrem Archiv zusammengestellt hat.

Samstag 20:04 Uhr BR-Klassik

Opernabend

Charles Gounod: "Faust" Opéra in fünf Akten In französischer Sprache Faust - Jonas Kaufmann Méphistophélès - René Pape Marguerite - Marina Poplavskaya Valentin - Russell Braun und andere Metropolitan Opera Chorus Metropolitan Opera Orchestra Leitung: Yannick Nézet-Séguin Aufnahme vom 10. Dezember 2011 in der Metropolitan Opera, New York Gounods Welterfolg "Faust", frei nach Goethes gleichnamigem ersten Tragödien-Teil, bietet eine Vielzahl von Arien, Ensembles und Chören, die den musikalischen Kulinariker entzücken. Auch die energischen Faltenwürfe der überwiegend lyrischen Musik sind gewaltig, manches Emotionsgeflecht wird nachdrücklich dramatisiert. Vor rund zehn Jahren kam an der Metropolitan Opera eine denkwürdige Aufführung ersten Ranges zustande, und dazu muss man wissen, dass "Faust" seit 1883 über Jahrzehnte hinweg ein absoluter Publikumsliebling der New Yorker Gesangsfreaks war. 2011 trat dem Faust von Jonas Kaufmann der Mephisto von René Pape entgegen - und das Kräftemessen zwischen einem Dresdner und einem Münchner Bühnenstar endete Remis. Beider "Opfer", Gretchen alias Marguerite, nahm durch die russische Sopranistin Marina Poplavskaya anrührend Gestalt an. Am Dirigentenpult begeisterte der Kanadier, der 2018 zum musikalischen Direktor der MET wurde: Yannick Nézet-Séguin! Das ist der erste von vier Live-Mitschnitten (innerhalb von drei Monaten) aus dem Archiv des bedeutendsten Opernhauses von Amerika. Frühestens im September soll dort wieder gespielt werden.

Samstag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Nina Heinrichs Leverkusener Jazztage Zwei herausragende Aufnahmen der Leverkusener Jazztage, die mit hochkarätigem Programm die (digitale) Festivallandschaft bereicherten. Die Pianistin Younee und das Tingvall Trio stehen Grenzerweiterung in Richtung Pop und Rock. Im Tingvall Trio verarbeiten die drei Musiker Martin Tingvall, Omar Rodriguez Calvo, und Jürgen Spiegel konsequent ihre musikalischen Sozialisationen. Martin Tingvall, Namensgeber des Trios und Komponist sämtlicher Stücke, setzt dabei auf die melodische Eleganz von skandinavisch geprägtem Jazz. Kontrabassist Omar Rodriguez ist zuständig für die farbenfrohen und leichten Latin-Sounds. Schlagzeuger Jürgen Spiegel fühlt sich in der Rockmusik pudelwohl und sorgt für die kernige Komponente des Trios. Die in Südkorea geborene Younee übersetzt klassische Werke stilvoll und gewitzt in eine beschwingte neue Form: mal rockig, mal poppig, mal jazzig. In ihrem Spiel gelingt es der Pianistin, klassische Technik und Formensprache mit der melodischen Kraft des Pop zu vereinen, gepaart mit den rhythmischen Finessen und der improvisatorischen Freiheit des Jazz. Tingvall Trio Younee Aufnahme aus dem Erholungshaus

Samstag 22:00 Uhr Bremen Zwei

Sounds in concert: Embracing Bill Withers (D) / Thomas Fujiwara"s Triple Double (USA)

Allen Widrigkeiten zum Trotze: auch 2020 gab es ein Jazzfest Berlin! Die 57. Ausgabe der weltweit renommierten Festival-Institution lief komplett ohne Publikum über die Bühnen. Konzerte fanden nicht nur in Berlin, sondern auch in New York City und in Sendesälen verschiedener Rundfunkanstalten der ARD statt.

Samstag 23:00 Uhr rbb Kultur

LATE NIGHT JAZZ

Mit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 2020 - Radio Edition In der Jazzfest Berlin Radio Edition intensivierte das Jazzfest Berlin seine Jahrzehnte währende Partnerschaft mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Hochkarätige lokale Ensembles, die in Zusammenarbeit mit den einzelnen Sendern ausgewählt wurden, spielten in Studio- und Funkhauskonzerten in sieben deutschen Städten. Das dritte kommt aus Frankfurt a. M., wo die Jazzredaktion des Hessischen Rundfunks ein Konzert mit dem Quartett Hans Glawischnig (b) - Tony Lakatos (sax) - Christof Lauer (sax) - Paul Hochstädter (dr) aufgenommen hat. Die vier Musiker haben einen musikalischen Background, der von Big Band-Jazz bis zu kammermusikalischen Besetzungen reicht und haben sich eigens für diese Produktion zusammengetan. bis 00:00 Uhr

Samstag 23:25 Uhr Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Siegmar Brecher zum neuem Edi-Nulz-Album "Meganan", Ernesto Aurignac Standard Trio bei den INNtönen 2020 Edi Nulz, Österreichs hippe Punkrockjazzband mit Hang zu ausgestopften Tieren, Raumfahrtanzügen und ausgefuchsten Grooves legt just zum zehnjährigen Bandjubiläum ihr fünftes Album vor. Das intergalaktische Jazztrio von Siegmar Brecher (Bassklarinette), Julian Adam Pajzs (Gitarre) und Valentin Schuster (Schlagzeug), das sich live auch gerne mit der Schauspielerin Adele Neuhauser verbündet, plaudert aus dem Bandnähkästchen und verrät vielleicht sogar das eine oder andere indische Spezialgewürz für sein "Meganan". So hätte es sollen sein, wenn - ja, wenn nicht zwei Drittel der Band Lockdown-bedingt in Berlin festsitzen würden. Das in Wien verbliebene Drittel tritt in Person von Siegmar Brecher nun ohne Komplizen, aber mit "Meganan" in der Satteltasche, unerschrocken vors Jazznacht-Mikrofon. Kein leichtes Spiel hatte das "Standard Trio" des spanischen Altsaxofonisten Ernesto Aurignac diesen Sommer bei seinem Österreich-Debüt. Eine komplizierte Anreise ins oberösterreichische Diersbach, Gewitter, Regen und ein defektes Saxofon konnten nicht verhindern, dass Aurignac mit Joan Masana (Bass) und Juanna Nieto (Schlagzeug) am 14. August 2020 bei den INNtönen ein elektrisierendes Konzert gab. Ernesto Aurignac begreift sich selbst als einen Reisenden, im Leben wie in der Musik. Zwischen den beiden Kontinenten Klassik und Jazz, die seine Heimathäfen bilden, nimmt sein Spiel stets gehörig Fahrt auf und wirkt dabei eindringlich, ernst und verspielt, weise und wild zugleich - was den dargebotenen Jazzstandards auch im Zuge des INNtöne-Konzerts sehr zugute kam. Gestaltung: Verena Göltl

Freitag Sonntag

Lautsprecher Teufel GmbH