Webradio und Livestream

Spezialtipp

100 Fairies

Bild: SWR/Mark C.

Dienstag, 20:05 Uhr SWR2

SWR2 Jazz Session

100 Fairies

Das Phantom Orchard Orchestra 2011 bei den Donaueschinger Musiktagen. Phantom Orchard, mit den Musikerinnen Ikue Mori (electronics, li.) und Zeena Parkins (electric harp + electronics, re.).

Tagestipp

Heute, 21:05 Uhr SWR2

SWR2 Forum extra - LIVE

Deutschland hat gewählt Claus Heinrich diskutiert mit Thomas Hauser, bis 2019 Herausgeber der Badischen Zeitung, Freiburg Prof. Dr. Gerd Mielke, Studienhaus Wiesneck für Politische Bildung Prof. Dr. Claudia Ritzi, Politikwissenschaftlerin (Live aus dem Studio Freiburg) Selten war der Ausgang einer Bundestagswahl so offen. Welcher der Kanzlerkandidatinnen und -kandidaten kann Angela Merkel nach 16 Jahren als Regierungschefin beerben? Wie haben Klimapolitik und der Umgang mit der Pandemie das Wahlergebnis beeinflusst? Wie viel Veränderung haben die Deutschen gewählt?

Konzerttipp

Heute, 22:15 Uhr SWR2

SWR2 Musik

Engelberts Musik: Zum 100. Todestag Humperdincks am 27. September Bamberger Symphoniker Leitung: Karl Anton Rickenbacher Engelbert Humperdinck: Vorspiel und Sternentanz aus "Der Blaue Vogel" Konzertouvertüre, Vorspiel zum 2. Akt: Hellafest und Kinderreigen und Vorspiel zu 3. Akt: Verdorben! - Spielmanns letzter Gesang aus: "Königskinder" Vorspiel, das Dornenschloss und Festmusik aus: "Dornröschen" Der Komponist Engelbert Humperdinck verstarb am 27. September 1921. Auch an seinem hundertsten Todestag denken die meisten bei ihm an seine populärste Schöpfung: der Märchenoper "Hänsel und Gretel". Doch dieser Meister der Instrumentationstechnik und des Kontrapunkts hat ein weitaus vielfältigeres Schaffen hinterlassen, wenngleich sich das meiste in märchenhafter Handlung abspielt. Für "Der Blaue Vogel", das Stück des hochmodernen Symbolisten Maurice Maeterlinck, schrieb er eine Bühnenmusik, und seine Oper "Königskinder" ist eine tieftragische und bitterböse Abrechnung mit dem Spießbürgertum.

Hörspieltipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Erinnerungen einer Überflüssigen (2/2) Von Lena Christ Mit Brigitte Hobmeier, Helena Schrei, Sarah Camp, Klaus Stiglmeier, Johanna Bittenbinder, Winfried Frey, Stefan Murr, Beate Himmelstoß, Martin Feifel und andere Komposition: Evi Keglmaier/Greulix Schrank Bearbeitung und Regie: Stefanie Ramb BR 2020 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Lena Christs Emanzipation gelingt durch das Schreiben, das sie, angeregt von ihrem zweiten Ehemann Peter Jerusalem, beginnt. Mit Erinnerungen einer Überflüssigen zeichnet sie das Bild eines Mädchen- und Frauenlebens um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert im katholischen Bayern auf dem Land und im kleinbürgerlichen München, schonungslos beschreibt sie die erlittene Gewalt, ihre inneren und äußeren Kämpfe und das zunächst zaghafte, später selbstbewusstere Eintreten für ihre Rechte. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs gerät sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten, versucht durch das Fälschen von Bildern zu Geld zu kommen. Am 30. Juni 1920 nimmt sie sich mit 38 Jahren das Leben. Heute gilt Lena Christ als eine der bedeutendsten bayerischen Schriftstellerinnen. Lena Christ, geb. 1881 als Magdalena Pichler in Glonn/Oberbayern, Schriftstellerin. 1912 Debüt Erinnerungen einer Überflüssigen, 1915 Audienz bei König Ludwig III., 1920 drohende Gefängnisstrafe wegen Bilderfälschung und Selbstmord auf dem Münchner Waldfriedhof. Weitere Werke u.a. Lausdirndlgeschichten (1913), Unser Bayern anno 14 (1914), Die Rumplhanni (1916), Madam Bäurin (1919). Schriftlicher Nachlass im Monacensia Literaturarchiv in München. Weitere BR Hörspieladaptionen Madam Bäurin (1951, 1983), Die Rumplhanni (1952, 1981), Mathias Bichler (1989).

Featuretipp

Heute, 09:34 Uhr NDR Info

Zwischen Hamburg und Haiti

Quito - Die Mitte finden Von Max-Marian Unger Eingefasst von Vulkanen, erstreckt sich Ecuadors Hauptstadt über 50 Kilometer in das nördliche Andenhochgebirge. Auf einer Höhe von knapp 3.000 Metern liegt Quito nur 25 Kilometer südlich des Äquators. Die Metropole ist kultureller, religiöser und politischer Schmelztiegel des Landes - Sitz von Staatsführung, Militärspitze und Bischofskonferenz. Doch in Zeiten der Pandemie wird die hilfsbedürftige Bevölkerung vom Staat komplett allein gelassen. Im korruptionsgebeutelten Ecuador kommt Hilfe einzig von den Kirchen. Verschiedene Konfessionen unterstützen mit Nahrungs- und Kleiderspenden. Der Beistand erreicht bedürftige Ecuadorianer ebenso wie Menschen die aufgrund politischer Unruhen vermehrt aus Venezuela nach Ecuador fliehen. Das Feature begleitet die Menschen in Ecuadors Hauptstadt auf der Suche nach einem neuen Selbstverständnis in einer sich hastig wandelnden Welt. Zwischen Hamburg und Haiti

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NDR Info

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Deutschlandfunk Kultur

Das große Heft

Zu Kriegszeiten werden zwei zehnjährige Brüder von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht. Armut und Brutalität ausgesetzt sind sie nun auf sich selbst gestellt. Die Schulen sind geschlossen, und die Großmutter behandelt sie schlechter als ihre Tiere. Die Brüder trainieren physische und psychische Unempfindlichkeit und bringen sich allmählich das Alphabet des Überlebens bei. Sie folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.

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